3-3-3, 3-6-3 und Cycle
Sportstacking beim TSV Daverden im Rahmen des Langwedeler Ferienprogramms
Langwedel am Dienstag, 27. Juli 2010

Daverden (is). Auf den ersten Blick wirkte das Gelände des TSV Daverden verlassen. Doch der Schein trog – lautes Klacken war zu hören: Es wurde intensiv Becherstapeln geübt. Im Rahmen des Langwedeler Ferienprogramms hatte der Verein Sportstacking angeboten, und dazu kamen am Montagnachmittag zwölf Kinder.
Organisatorin Carola Michel freute sich über die bunte Mischung an Teilnehmern: Es waren Anfänger und einige Fortgeschrittene mit dabei, außerdem Mädchen und Jungen, die Sportstacking bisher nur vom Zusehen kannten. Beispielsweise Kim. Die Achtjährige baute in der der Schule lediglich eine Dreier-Kombination. „Das hat Spaß gemacht, und ich möchte etwas mehr über den Sport erfahren“, sagte die Daverdenerin. David (9) interessierte sich für die Handgriffe: „Ich möchte ausprobieren, wie Sportstacking funktioniert“, sagte der Etelser. Mit etwas Erfahrung kam Jennifer zur Ferienaktion. Die Zehnjährige nahm an einem Projekt in der Schule teil, doch das liegt schon einige Zeit zurück. „Ich möchte das, was ich gelernt habe, auffrischen“, sagte die Völkerserin.
Egal, wie weit die Kenntnisse und Fähigkeiten der Sieben- bis 13-Jährigen auch gediehen waren: Die Aktion hat allen Spaß gemacht. Übungsleiter Arne Rode sowie Fabian Garske und Lennart Klimpel, beide aktive Sportstacker der Spielgemeinschaft des MTV Langwedel und TSV Daverden, betreuten die Gruppen, erklärten und zeigten Handgriffe, verrieten Tricks und feuerten die Fortgeschrittenen an, die ihre bunten Becher um die Wette stapelten. So erlernten die Kinder spielend die Dreier-Kombination, bei der drei Türme aus je drei Bechern aufgebaut und wieder zusammengesteckt wurden. Dann wurde es schwieriger: 3-6-3 war an der Reihe. Das bedeutet: Zwei Türme werden aus je drei Bechern und ein Turm aus sechs Bechern gebaut. Die Fortgeschrittenen versuchten sich zum Abschluss in der Königsdisziplin, dem Cycle.
„Sportstacking fördert die Auge-Hand-Kombination“, erklärte Carola Michel. Dadurch, dass die Mädchen und Jungen die Becher mit beiden Händen stapeln, werden beide Gehirnhälften aktiviert und kommunizieren miteinander: „So lernen die Kinder auch den Unterrichtsstoff leichter.“

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