Ihre Zeitung ist so wichtig für Verden. Das sie nun online ist, finde ich total super!!! Weiter so......
Antwort auf den Tipp "Täglich reinschauen lohnt sich" schreibt Jürgen Lindner:
Mach ich doch (fast) täglich.
Toll, dass sie neben der schriftlichen Form auch das Medium Internet nutzen.
Herzlichen Dank, Antje
Pirat schenkte seinen Befreiern den Schatz
Kinder hatten bei der Ferienaktion von TSV und Kirchengemeinde Etelsen ihren Spaß
Langwedel am Mittwoch, 28. Juli 2010

Etelsen (is). Im abendlichen Schlosspark ging es munter zu - die Kinder erlebten bei der Aktion „Zwischen Himmel und Erde“ zahlreiche Überraschungen. Der TSV Etelsen und die örtliche Kirchengemeinde hatten im Rahmen des Langwedeler Ferienprogramms gemeinsam eine Schatzsuche organisiert, dieses Mal unter Regie des Sportvereins. Die Organisatoren Martina Böttcher und Stephan Röpke hatten die Aktion für den frühen Abend angesetzt. „Mal was anderes“, sagte Böttcher. 25 Mädchen und Jungen kamen am Freitag zum Treffpunkt, dem Vereinsheim am Sportplatz.
Zum ersten Mal weiteten die Organisatoren die Schatzsuche auf den Schlosspark aus. „Wir dürfen sogar das Mausoleum nutzen“, freute sich Böttcher. So waren die meisten der zehn Spielstationen im Park aufgebaut, dessen Bäume ausreichend Schutz vor einem kurzen Regenschauer boten. Zwischen zwei Bäumen war ein gelbes Seil gespannt, auf dem die Kinder hin- und herbalancierten. „Stackline“ heißt das Spiel. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Rainer Metko gab erst Hilfestellung und dann jeder Gruppe einen Buchstaben mit. Auch das war neu, und am Ende setzten alle Teilnehmer aus den 50 Buchstaben gemeinsam den Lösungssatz zusammen.
Die Kinder zogen mit einer Schatzkarte in der Hand gruppenweise durch den Park. Sie hüpften beim „flinken Wiesel“ über ein Seil, schätzten beim Dartspiel mit Ringen die Punktzahl und markierten auf einem Blatt Papier den sicheren Schulweg. Sie fanden Schlüssel für jede Menge Schlösser, merkten sich Zahlen beim Hütchen-Memory und warfen Münzen in Schalen, die in einem Planschbecken voller Wasser standen. Alle hatten ihren Spaß, und im Schlosspark war fröhliches Lachen zu hören.
Mit den Händen voller Buchstaben kehrten die Kinder zum Vereinsheim zurück und hatten mit Unterstützung der Helfer den Lösungssatz zusammengesetzt, der einer Aufforderung gleichkam: Der Schatz liegt im Mausoleum. Sofort stürmte die muntere Schar zum alten Gemäuer und erlebte eine weitere Überraschung: Dort war der schaurig-schön zurechtgemachte Vereinsvorsitzende Manfred Rischkopf eingesperrt, der einen verzweifelt um Hilfe rufenden Piraten mimte: Er habe den Schatz bei sich und wolle ihn den Kindern schenken, wenn sie ihn denn befreiten. Doch das war gar nicht so einfach, denn erst mussten die Mädchen und Jungen den Schlüssel für das Tor suchen. Mit einem Triumphschrei schlossen sie auf und Rischkopf bedankte sich bei den Kindern und dem „Gutsherrn des Schlossparks“ - der Vorsitzende des Schlossparkvereins Andreas Brandt war bei der Befreiung mit dabei. Mit vereinten Kräften schleppten die Kinder die schwere Schatztruhe zum Vereinsheim, und dort wurden Süßigkeiten und Spielzeug gerecht verteilt.
Shirin (10) hatte sich schon auf die Schatzsuche gefreut: „Ich habe Lust auf Spiele.“ Die Cluvenhagenerin ist zum ersten Mal dabei, denn sie war erst im vorigen Jahr hergezogen. Lea (10) hatte schon mehrere Male an der Aktion teilgenommen: „Das macht immer wieder Spaß“, schwärmte die Etelserin. Monique (8) aus Langwedel hatte von dem Angebot im Programmheft gelesen und war begeistert. Außerdem hatte eine Freundin ihr empfohlen mitzumachen. „Meine Schwester hat mich gefragt, ob ich dabeisein möchte“, sagte Berinike (8) aus Etelsen – ihre Schwester stand als Helferin an einer Station.




