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Rasante Spiele zu Pferde

Zahlreiche Besucher kamen zum Tag der offenen Tür auf dem Moorhoff

MoorhoffTdoT2010_2Langwedelermoor (is). Das Dorf bewies wieder einmal den sprichwörtlichen Gemeinschaftssinn, und jeder machte mit. „Die Einwohner haben für uns Kuchen gebacken“, freute sich Karin Gätje. Die Familie veranstaltete am Sonntag aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Moorhoffs den Tag der offenen Tür, und zahlreiche Besucher sahen sich die Reitanlage in Langwedelermoor an. „Schon gleich zu Beginn kamen viele Gäste“, sagte Gätje sehr zufrieden.

Die Organisatoren – Karin Gätje, ihre Tochter Claudia und die Einsteller – hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. So begeisterten die Reiter des Moorhoffs mit einer Quadrille, die sie unter Leitung Claudia Gätjes einstudiert hatten.

Ein Höhepunkt waren die Mounted Games am Nachmittag. Dazu reisten zwei Mannschaften aus Kirchwalsede und Bremen an und boten dem Publikum rasante Spiele zu Pferde. In vollem Galopp sausten die Rösser bei der Staffel um Slalomstangen herum, bei anderen Spielen flitzten sie die gerade Bahn entlang, während die Reiterinnen ihre Geschicklichkeit bewiesen.

Die Spiele erforderten nicht nur von den Vierbeinern, sondern auch von den Mädchen gute Kondition. Je nach Aufgabe sprangen die Reiterinnen vom Pferd, rannten eine Strecke nebenher und sprangen wieder auf. Oder sie griffen sich einen Becher von der ersten Stange und stülpten den auf die dritte Stange. Oder sie zerstachen Luftballons. Wie gesagt – alles im Galopp, so dass der Sand nur so flog. Die Besucher applaudierten begeistert.

In der Reithalle verkauften die Langwedelermoorer Kuchen, und die jugendliche Band „Fire Tigers“ unterhielt mit Rockstücken. Manch ein Gast blieb staunend am Stand von Sabine Staab stehen: Sie präsentierte Schmuck, den sie aus Perlen und Schweifhaaren von Pferden entworfen und hergestellt hatte. Viele Besucher sahen sich auch die Fotos an, die die Entstehung des Moorhoffs dokumentierten – vom Abbau der alten Halle im April 1999 in Daverden über die einzelnen Bauphasen am jetzigen Ort bis zum Einzug der Pferde.

Der „Rodeo Bull“ zog Kinder magisch an, und die hatten auf und neben dem knallroten Stier ihren Spaß: Jeder wollte möglichst lange oben bleiben und klammerte sich auf dem Rücken des mit Luft gefüllten Gummitieres fest. „Runter mit ihm“, riefen die anderen, zogen und zerrten so lange an den Stricken, die am Bullen festigt waren, bis der Reiter mehr oder weniger elegant herunterfiel.


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