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„Schiff ahoi“ auf der Weser

Kinder hatten beim Schnuppersegeln des Langwedeler Yacht Clubs ihren Spaß

Langwedel_Yacht_ClubLangwedel (is). Das Wetter war perfekt: Sonnenschein und ein leichter Wind. Der Langwedeler Yacht Club hatte im Rahmen des Ferienprogramms zum ersten Mal die Aktion „Schnuppersegeln – Segeln erschnuppern“ angeboten, und elf Kinder kamen am Montagnachmittag zum Vereinsgelände an der Weser am Fuße des Wehrs.

Bevor es auf die vier Segelboote ging, wiesen Vereinsvorsitzender Friedhelm Eckert, Jugendwart Claus Finsterbusch, die ehemalige Jugendsprecherin Felicia Wuschke und Vereinsmitglied Uwe Mester ihre Gäste ein: Als erstes zogen die Mädchen und Jungen eine Schwimmweste an. „Auf den Stegen gehen und nicht laufen“ lautete eine weitere Verhaltensregel. Dann erfuhren die Kinder, wie sie sich auf dem Boot angemessen bewegen: „Langsam ins Boot steigen, nicht hineinspringen“, sagte Finsterbusch. Die jungen Besucher erlernten außerdem die Kunst des Knotenknüpfens – Kreuzknoten, Pahlstek und Achterknoten waren bald keine Fremdworte mehr.

Schnell waren die beiden Regatta- und Tourenboote startklar gemacht und die Kinder in Gruppen eingeteilt. Eckert sorgte dafür, dass jugendliche Vereinsmitglieder mitkamen – zur Sicherheit. Überhaupt: Sicherheit wurde großgeschrieben. So kamen nur Segelboote zum Einsatz, die einen Kiel haben. „Das ist das Gegengewicht zum Segel“, erklärte der Vorsitzende.

Jeder durfte mal steuern und das Segel bedienen – die Grundlagen des Segelns, sagte Eckert. Die Mädchen und Jungen erfuhren, wie das Kreuzen vor dem Wind funktioniert. „Wenn die Kinder mit dem Segel hantieren, lernen sie, den Wind zu spüren“, sagte ein Vereinsmitglied.

Einig waren sich die jungen Segler in einem: Es hat riesigen Spaß gemacht, obwohl sie am Anfang etwas aufgeregt waren. Anna-Marie (10) wollte das Segeln ausprobieren, denn ihr Vater übt den Sport aus. Zudem wollte sich die Langwedelerin auf eine Bootstour vorbereiten, die sie demnächst mit Vater und Großvater unternimmt. Frederike (10) hatte die Aktion im Programmheft entdeckt und war hellauf begeistert. Die Völkerserin wollte gemeinsam mit ihrer besten Freundin teilnehmen. Doch die hatte leider kurzfristig abgesagt. Auch Celinas (9) Interesse wurde durch die Ankündigung im Programmheft geweckt. Sie wollte nicht segeln, sondern nur zusehen. Doch Eckert holte die Völkerserin wortwörtlich mit ins Boot.


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