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Vogelstechen und Lichtpunktgewehr

Sommerschießen für Kinder beim Schützenverein Langwedel

SVLangwedel_FerienprogrammLangwedel (is). Das wollten die Kinder unbedingt ausprobieren: das Lichtpunktgewehr. Der Schützenverein Langwedel veranstaltete im Rahmen des Ferienprogramms ein Sommerschießen, und 26 Mädchen und Jungen kamen am Mittwochnachmittag zur Schießsportanlage. Die Organisatorinnen Kristina Fahrenholz und Anja Rinn hatten einen Parcours mit elf Stationen vorbereitet, an denen es um genaues Zielen ging.

Lena (11) interessierte sich in erster Linie für das Schießen mit dem Lichtpunktgewehr. „Meine Mutter hat mir erzählt, wie es funktioniert, und das wollte ich mal ausprobieren“, sagte die Etelserin. Außerdem begeisterte sie das Dartspiel. Sie nahm ihre gleichaltrige Freundin Jenny mit, die im Programm ebenfalls vom Lichtpunktgewehr gelesen hatte und sich darauf freute. Arne (7) schießt zu Hause mit Pfeil und Bogen und übt Dart. „Das kann ich gut“, sagte der Schülinger selbstbewusst, und deshalb hatte er sich zur Aktion angemeldet. Die anderen Spiele machten ihm ebenso Spaß. Auch Leon (7), ebenfalls Bogenschütze und Dartspieler, sprach das Angebot der Ferienaktion an.

SVLangwedel_Ferienprogramm1Der Langwedeler Verein hatte sich im Jubiläumsjahr 2003 ein Lichtpunktgewehr angeschafft und freute sich über zahlreiche Kinder, die daraufhin in den Verein eintraten. „Mit dem Luftgewehr dürfen Kinder schießen, die älter als zwölf Jahre sind“, erklärte Rinn. Damit auch die Jüngeren den Sport ausüben können, kaufte der Verein das Lichtpunktgewehr. Das Gewehr funktioniert mit Infrarot, erläuterte Rinn, und das Ergebnis wird auf einem Monitor angezeigt.

Vom Schießstand im Keller ging es in die brütende Hitze vor dem Haus. Dort stand Vogelstechen auf dem Programm. „Bevor wir das Lichtpunktgewehr hatten, ermittelten wir die Kinderkönige durch Vogelstechen“, erzählte Rinn. Das sieht leichter aus als es ist: Ein an einer Kette hängender Holzvogel mit einem Eisensporn als Schnabel wird mit Schwung auf eine Scheibe geworfen. Je dichter der Schnabel am Mittelpunkt einschlägt, desto mehr Punkte gibt es.

Die Kinder hatten auch an den anderen Stationen ihren Spaß – egal ob Dart, Dosenwerfen, Basketball, Eierlaufen oder Erbsenschlagen. Beim Glücksrad hatte jeder Gelegenheit, noch einmal viele Punkte einzuheimsen. Zum Abschluss stärkten sich die Mädchen und Jungen mit Bockwurst, dann gab es Urkunden und Süßigkeiten für alle.


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