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Besuch der Firma Buss Fertiggerichte GmbH

Dr. Gero Hocker, Christian Dürr und Benjamin Berg beeindruckt

Ottersbeg_Besuch_BussOttersberg (eb). Auf Volksfesten dient Sie zum „sportlichen Vergleich” von Treffsicherheit und Geschick, am KfZ von frisch Vermählten der Aufmerksamkeit des jungen Glückes und dem Heimwerker als Aufbewahrungsort für seine Pinsel. Den Ideen zur weiteren Nutzung der Konservendose scheint keine Grenze Gesetz zu sein. Dass die industrielle Nutzung der Dose, z.B. als Behältnis für Lebensmittel, nicht weniger spektakulär sein muss, bewiesen die Geschäftsführer Ulrich Grewe und Andreas Witte sowie die Mitarbeiter der Firma BUSS Fertiggerichte GmbH ihren liberalen Gästen eindrucksvoll.

Foto: Tim Krug, Benjamin Berg, Dr. Gero Hocker, Horst Köntges, Herr Braun (Firma Buss), Christian Dürr

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion Christian Dürr, dem hiesigen Landtagsabgeordneten Dr. Gero Hocker und dem FDP Landratskandidaten Benjamin Berg besuchte die FDP-Ottersberg das Traditionsunternehmen.

Beim Rundgang durch die Produktion folgte die Besuchergruppe dem Fertigungsverlauf. Hier konnten sich die Liberalen gleichermaßen von den strengen Qualitätskontrollen, wie auch davon, dass nur hochwertige Lebensmittel erntefrisch in die Dose kommen, überzeugen. Nachdem die Rohstoffe im Werk angeliefert und auf ihre einwandfreie Qualität und Frische hin überprüft worden sind, werden sie in der Gemüsesortierung, Fleischvorbereitung und im Gewürzraum für die Produktion von Fertiggerichten vorbereitet. In der Küche werden aus den verschiedenen Bestandteilen nach festgelegten und geschmacklich abgestimmten Rezepturen Mischungen erstellt.

Diese gelangen automatisch in Abfüllbehältnisse. Empfindliche Zutaten werden per Hand hinzugefügt. Nachdem die Dosen oder Schalen mit den Rohstoffen befüllt sind, werden sie automatisch verschlossen und haltbar gemacht. Anschließend werden mehrere Endkontrollen durchgeführt, die optimale Qualität gewährleisten, die Produkte endverpackt, verladen und gelangen dann über den Einzelhandel an den Endverbraucher.

"Es ist beeindruckend, wie die Firma Buss eine derart große Bandbreite verschiedenster Produkte erzeugt. Die Gemeinde Ottersberg kann sich glücklich schätzen, ein derartiges Unternehmen vor Ort beheimaten zu dürfen" so FDP-Fraktionschef Christian Dürr nach der Besichtigung.

Im anschließenden Gespräch diskutierten Besucher und Geschäftsleitung über wichtige Themen der Lebensmittelindustrie von der Herstellung über die Abfüllung bis hin zum Recycling. Besonders fokussiert wurden dabei die Aspekte Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Die Lebensmitteldose bietet für Handel und Verbraucher unter anderem den großen Vorteil der langen Haltbarkeit - und das ohne energieaufwendiges Kühlen. Die Lebensmittel stehen zum gewünschten Zeitpunkt zur Verfügung und benötigen selbst bei der Zubereitung wenig Energie. Ein weiterer Pluspunkt für die Lebensmitteldose: Weißblech bleibt als Verpackungsstahl in einem geschlossenen Materialkreislauf und erreicht in Deutschland mit einer Recyclingrate von fast 91 Prozent Spitzenwerte.

Gero Hocker: "Die Firma ist maßgebend für innovative, nachhaltige und umweltverträgliche Produktion. Insbesondere auch das Thema Energieeffizienz liegt der Geschäftsleitung besonders am Herzen, weil sie erkannt hat, dass es eben nicht nur auf die Energierzeugung, sondern auch auf Energieeinsparungspotentiale ankommt."

Die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern stand ebenso auf der Agenda des Besuchs. Jährlich werden bei Buss etwa 10 Ausbildungsplätze im kaufmännischen, technischen und lebensmitteltechnischen Bereich angeboten. Auch bei den Ausbildungsberufen biete das Unternehmen eine große Vielfalt, neben der Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Elektroniker/-in – Fachrichtung Betriebstechnik und Industriemechaniker/-in – Fachrichtung Instandhaltung kann hier auch der Beruf Industriekaufmann/-frau erlernt werden.

"Das Bekenntnis der Firma Buss in Sachen Aus- und Weiterbildung ist konsequent und vorbildlich" befand Benjamin Berg und lobte das Unternehmen für sein Engagement. "Grade mit Blick auf den Mangel an Facharbeitern können sie sich auf die Unterstützung der FDP verlassen" so Berg weiter.

Zum Abschluss war man sich einig, den Kontakt weiter zu vertiefen und vereinbarte bereits einen Folgetermin, um sich über zusätzliche energetische Gesichtspunkte der Produktion in Ottersberg auszutauschen.


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