15.000 Euro für Skater-Belange
Die Anlage an der Stader Straße in Oyten soll attraktiver werden
Oyten am Freitag, 23. April 2010
Oyten (hs). Bis zu 60 Jugendliche Nutzer treffen sich an Wochenenden manchmal an der Oytener Skateranlage. Die platzt dabei förmlich aus allen Nähten. Darum gibt es jetzt Erweiterungspläne.
Schon etwas in die Jahre gekommen ist die Anlage neben dem Oytener Schulzentrum, aber nichtsdestotrotz ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche aus der Gemeinde. Längst tummeln sich hier nicht nur Skater, sondern auch „Inliner“, BMX- oder Trial-Fahrer sind hier aktiv. Um nicht an ihnen vorbeizuplanen, nahmen kürzlich Mitarbeiter des Jugendzentrums Oyten, der Lokalen Arbeitsgruppe sowie des Caritas-Verbands die Skater-Anlage gemeinsam mit den jungen Nutzer genauestens unter die Lupe.
Für eine Erweiterung und Neugestaltung stehen immerhin 15.000 Euro zur Verfügung. Am liebsten hätten einige Jugendliche dafür gleich neue Half Pipes und Mini Ramps. Doch auch Verlängerungen der bestehenden Bahnen wäre für die meisten schon ein echter Fortschritt. Beides jedoch ist nicht so leicht zu realisieren. „Von den Jugendlichen gab es eigentlich recht realistische Vorschläge“, meint Sozialpädagoge Hendrik Hemmerich vom Jugendzentrum Oyten. Das Problem: „Die Preise für Skateranlagen haben in den letzten Jahren scheinbar enorm angezogen“, führt er aus. Derselbe Hersteller, der die Oytener Anlage seinerzeit bestückt hat, verlange inzwischen deutlich mehr Geld für seine Elemente. Eine Verlängerung der bestehenden Bahnen scheide aus Kostengründen ohnehin schon einmal aus. Hemmerich und Co. müssen daher jetzt erst einmal mehrere Angebote einholen – dann heißt’s verhandeln. Doch möglichst schon in den Sommerferien soll der dann in neuem Glanz erstrahlende Skater-Tummelplatz nutzbar sein.

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