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Hilfe für Paare aus dem Landkreis Verden bei ungewollter Kinderlosigkeit

Langwedel_Andreas_Mattfeldt_PortraitLandkreis (eb). „Ich bin von vielen Paaren aus dem Landkreis Verden angesprochen und gebeten worden, sie stärker als bisher durch Beteiligung an den Kosten für die künstliche Befruchtung zu unterstützen“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt. Bislang gebe es Zuschüsse für die ersten drei Versuche einer künstlichen Befruchtung. Ab dem vierten Versuch müssen die Paare die Kosten, die zwischen drei- und viertausend Euro liegen, selbst aufbringen. In Deutschland haben 36 Prozent der 25- bis 59-Jährigen in Deutschland einen nicht erfüllten Kinderwunsch und fast jedes zehnte Paar ist ungewollt kinderlos und auf medizinische Hilfe angewiesen. „Wir dürfen diese Paare nicht mit ihrem Schicksal alleine lassen, sondern müssen sie dabei unterstützen, ihren Kinderwunsch realisieren zu können.

Durchschnittlich werden vier Versuche bei der künstlichen Befruchtung benötigt und deshalb müssen wir die Paare auch beim vierten Versuch finanziell unterstützen. Ihre psychische Belastung ist ohnehin schon enorm hoch, dann darf dazu nicht noch eine enorm hohe finanzielle Belastung hinzutreten. Die Paare haben es ohnehin schon schwer genug“, so Mattfeldt.

Gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist es dem für den Landkreis Verden zuständigen Bundestagsabgeordneten gelungen, den ersten Schritt zu unternehmen. In seiner gestrigen Nachtsitzung hat der Haushaltsausschuss die Freigabe der Bundesgelder zur Unterstützung ungewollt kinderloser Paare bewilligt. Im nächsten Jahr werden dafür sieben Millionen Euro zur Verfügung stehen und in den folgenden Jahren jeweils zehn Millionen Euro.

„Kristina Schröder wird hierzu in den nächsten Monaten ein detailliertes Konzept vorlegen. Dann liegt der Ball im Spielfeld der Länder, deren Beteiligung hierbei notwendig ist. Ich hoffe, dass das Land Niedersachsen sich ein Beispiel am Bund nimmt und seinen Teil dazu beiträgt, dass die im Landkreis Verden betroffenen Paare endlich die Unterstützung bekommen, die sie brauchen“, erklärt Mattfeldt.


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