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Familienbesucherin Birgit Ditzfeld begrüßt Neugeborene

Landkreis-Projekt „Herzlich willkommen im Leben" in der Samtgemeinde Thedinghausen

ThedBegruessungNeugeb2010Thedinghausen (is). Die kleine Franka war so viele fremde Menschen nicht gewohnt: Mal lachte sie und blickte die Besucher aus großen Augen an, mal kuschelte sie sich in die Arme ihrer Mutter Anne Jahnke. Familienbesucherin Birgit Ditzfeld und Samtgemeindebürgermeister Gerd Schröder begrüßten am Dienstagnachmittag das elfeinhalb Wochen alte Mädchen. „Herzlich willkommen im Leben" lautet der Titel des Projekts, mit dem der Landkreis Verden Neugeborene willkommen heißt. „Eine gute Sache, die wir in der Samtgemeinde bekannt machen wollen", sagte Schröder und überreichte Jahnke einen Blumenstrauß.


Jahnke und ihr Mann Ulrich Bartels waren auf den Besuch vorbereitet: Sie erhielten ein Glückwunschschreiben, unterzeichnet von Landrat und Bürgermeister, und ein Terminvorschlag für einen Familienbesuch. „Ich komme vorbei, wenn die Eltern es wünschen. Wir wollen nicht kontrollieren, sondern Müttern und Vätern das Angebot machen, sie schon früh in dieser Umbruchphase ihres Lebens zu unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen", sagte Kinderkrankenschwester Ditzfeld.
Fünf Familienbesucherinnen – eine Hebamme und vier Kinderkrankenschwestern – stehen jungen Eltern für Fragen zu Entwicklung und Gesundheit der Neugeborenen zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützen sie die Familie bei der Suche nach Angeboten, beispielsweise Babymassage, Kinderärzte oder Betreuungsmöglichkeiten. Sie überreichen den Familien stellvertretend für Landrat und Bürgermeister Willkommensgeschenke: für das Baby ein Kapuzenhandtuch und für Eltern den Ordner „Gesund groß werden", der Informationen zur Entwicklung des Kindes enthält.
Die Familienbesucherinnen freuen sich über Rückmeldungen der Eltern. „Die fließen in die Entwicklung neuer Betreuungsmodelle und in den Ausbau bestehender Angebote ein", sagte Ditzfeld, die für die Samtgemeinde Thedinghausen zuständig ist. Einen Wunsch hat Anne Jahnke bereits: einen Pekip-Kurs, eine Gruppe, in der sich Eltern austauschen und Kinder kennenlernen.
Seit mehr als zwei Jahren sind Familienbetreuerinnen in Achim unterwegs – mit Erfolg. Im Juli wurde das Modell auf den gesamten Kreis ausgedehnt. Seitdem betreut das Familien- und Kinderservicebüro das Projekt. Die Kosten des auf zwei Jahre befristeten Projektes tragen je zur Hälfte das Land Niedersachsen und der Landkreis Verden.


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