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Fachtag der Lebenshilfe für Päda­gogen und Eltern im Rotenburger Haus für Kinder

Verden (eb). Am 14. September findet der Fachtag 2010 der Lebenshilfe Rotenburg-Ver­den statt. Im Zentrum der Fortbil­dung stehen „Fachspezifische the­ra­peutische Angebote zur Förderung und Begleitung der Entwicklung von Kin­dern und Jugendlichen“. In Kurzre­fe­raten und nachmittäglichen Workshops erhalten Pädagogen und Eltern einen breiten Überblick über verschiedene Förderan­ge­bote und Therapien von Sprachförderung und Psychomotorik bis zu Reit- und Kunsttherapie zur op­timalen und individuellen Förde­rung und Begleitung von Kindern und Ju­gendlichen. Da die Teilnehmerzahl für den Fachtag begrenzt ist, wird eine rechtzeitige Anmeldung empfohlen.

Zum Thema „Heilpädagogisches Rei­ten“ wird Diplom-Psychologin Gerda Prüser die Handlungsfelder des Thera­peutischen Reitens mit seinen ganz­heitlichen Wirkungsweisen für alle Entwicklungsbereiche und ganz spe­ziell das Heilpädagogische Reiten als Gruppenangebot in der Kita vorstellen. Auf einem nahe gelegenen Ponyhof können die Teilnehmer die Möglich­keit einer Selbsterfahrung wahrnehmen und auch eine praxisnahe Demonstra­tion mit Elementen einer heilpädagogi­schen Reitstunde erleben.

Sprachheilpädagogin Beate Beckers stellt unter dem Titel „Ganz Ohr – Vom Hören zum Verstehen“ Förderbe­reiche und Förderziele der Sprachheil­pädago­gik in der Heilpädagogischen Kinder­tagesstätte vor. Sie erläutert Auffällig­keiten und Störungen der Sprachent­wicklung, mögliche indivi­duelle För­derziele und Beispiele der Förderung. An Beispielen wird die Re­ferentin die Aufnahme und Verarbei­tung auditiver Reize sowie Störungen in diesem Wahrnehmungsbereich ver­deutlichen und aufzeigen, inwiefern die Förde­rung auditiver Wahrneh­mungskompe­tenzen eine wesentliche Voraussetzung für die Sprachent­wicklung darstellt.

Den Arbeitsbereich der Psychomotorik repräsentiert Ruth Lutz mit einem Re­fereat über die Bedeutung der Psy­chomotorik in der Heilpädagogischen Kita, ihre Abgrenzung gegenüber Sport und spielerischer Bewegung, ihre Zielsetzungen und die Entwick­lungsstörungen und –verzögerungen, bei denen sie ihren Einsatz findet. We­sentliches Thema des Workshops wird auch die Haltung des Therapeuten und ihre Rolle im therapeutischen Prozess sein.

Friederike Gölz ist Professorin für Kunsttherapie und wird den Teilneh­mern den „Erlebnisraum Kunst“ er­schließen und die Kunsttherapie als Möglichkeit selbstbestimmter Selbst – und Welterfahrung vorstellen.

Sie wird verdeutlichen, wie das freie Gestalten die schöpferischen Anlagen jedes Einzelnen hervorzurufen vermag. An­hand verschiedener Beispiele sollen die Teilnehmer Einblick in die Metho­den der Kunsttherapie und ihre Mög­lichkeiten in der Begleitung und Ent­wicklung von Kin­dern und Jugendli­chen erhalten.

Anmeldungen zum Fachtag werden entgegengenommen unter der Nummer 04261/816990 sowie unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


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