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Wiederaufnahme: „Anilid. Anita Augspurg im Exil“

Bühnenstück über Anita Augspurg am 28. und 30. September in Verden

anilid04Verden (eb). Ein halbes Jahr nach der Uraufführung in Verden steht es wieder auf dem Programm: Das Theaterstück „Anilid. Anita Augspurg im Exil“ über die Frauenrechtlerin, Juristin, Pazifistin und gebürtige Verdenerin Anita Augspurg wird auf Grund der großen Resonanz am 28. September um 19.30 Uhr im Deutschen Pferdemuseum wieder aufgeführt. Eine zweite Vorstellung des Einpersonenstückes findet am 30. September statt.

Der Gang schlurfend, der Körper gebeugt, zitternde Hände und eine leise, manchmal brüchige Stimme – in dem Theaterstück der Autorin Christiane Henke betritt Anita Augspurg als alte Frau die Bühne, um auf ihr bewegtes Leben zurückzublicken. Es ist das Portrait einer Frau, die sich in Zeiten von Krieg und Gewalt für eine gerechtere Welt eingesetzt und sich gegen den Nationalsozialismus gewandt hat. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte die bekannte Frauenrechtlerin im schweizerischen Exil.

Anilid – so wurden Anita Augspurg und Lida Heymann von ihren Freundinnen mit gemeinsamen Namen genannt. In dem Bühnenstück berichtet Augspurg von ihrem Einsatz für den Frieden. Sie beschreibt, wie die Ideen der Frauenrechtlerinnen die Gesellschaft verändert haben, welche Erfahrungen sie als Pazifistin gemacht und was sie angetrieben hat in ihrem Engagement für eine gerechtere Welt – auch in Zeiten von Unmenschlichkeit und Gewalt und trotz politischer Ohnmacht im Exil.

Die Schauspielerin Birgit Scheibe ist in der Rolle der Anita Augspurg zu sehen. Die künstlerische Leitung hat Gabriele Benner. An der Harfe begleitet Assia Cunego den Abend. Die Aufführungen werden von der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Verden in Kooperation mit dem Deutschen Pferdemuseum veranstaltet. Der Eintritt, inklusive eines Getränks, kostet 12 Euro. Karten gibt es im Deutschen Pferdemuseum, Holzmarkt 9 in Verden, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.


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