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Ärzte anderer Kliniken lassen sich hier schulen

Neueste Technik für Minimalinvasive – Eingriffe in der Aller-Weser-Klinik

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Durch eine bestimmte Technik ist es möglich, auf großen Narben oder Einschnitte zu verzichten. Foto: pv

Verden (eb). Minimal-invasive Eingriffe – Operationen mit kleinsten Verletzungen von Haut und Weichteilen – sind schon lange das Spezialgebiet von Dr. Adam Balogh, Leiter der Sektion Allgemein- und Visceralchirurgie der Aller-Weser-Klinik am Standort Verden. Nun setzt der Spezialist die neueste Technik für eine noch schonendere OP ein.

AWK_Verden1Mittlerweile genügt Balogh ein einziger winziger Schnitt im Bauchnabelloch, um Gallenblasen, Blinddarm oder auch Teile des Dickdarms zu entfernen. Die neue Methode vermeidet das Durchtrennen von Muskelfasern, was sonst die nach OPs typischen Schmerzen verursacht. Weil Balogh damit Vorreiter in der gesamten Region ist, schauen ihm gerne Kollegen von anderen Krankenhäusern über die Schulter, um sich weiterzubilden. So hat ihm diese Woche ein Kollege vom Klinikum Bremen-Mitte bei Gallenblasen-Operationen zugeschaut. Da der „Buschfunk unter den Ärzten gut funktioniere“ so Balogh, „kommen  jetzt pausenlos  weitere Anfragen nach Schulungen. „Jetzt hat sich einer aus Osterholz-Scharmbeck angemeldet“, so Balogh, „danach kommt ein Arzt aus Eisenberg in Thüringen zu uns. Große wie kleinere Häuser lassen sich bei uns weiterbilden.“

Der Vorteil der neuen Methode für die Patienten ist offensichtlich:  „Die Wunden verheilen wesentlich schneller als früher. Bei einer OP, für die vorher fünf Tage Krankenhausaufenthalt notwendig gewesen waren, sind es nun nur noch drei.“


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