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Steueraufkommen stabil geblieben

Rund 442 Millionen Euro zog das Finanzamt Verden 2009 ein

Steil-FinanzamtVerden (hs). Beim Finanzamt Verden setzt man auf moderne Technik. Kürzlich wurden 152 neue Computer angeschafft. In Zukunft wird die Digitalisierung der Steuerdaten einen immer größeren Raum ein­nehmen.
Rund 442,03 Millionen Euro stark war das Steueraufkommen im gesamten Landkreis im Jahr 2009 – trotz Krisenjahr sind das nur rund 3,5 Millionen Euro weniger als im bisherigen Rekordjahr 2008. Der Personalbestand des Amts ist dagegen in den vergangenen fünf Jahren um 15 Mitarbeiter gesunken. Somit bleibt auch 2010 viel zu tun für die aktuell 70 Beschäftigten. „Die derzeitige Bearbeitungsdauer von durchschnittlich fünf Wochen pro Steuerfall werden wir nicht in jedem Fall einhalten können“, sagt Finanzamtschef Christof Steil. Zumal ab März auch die Rentenbezugsmitteilungen bearbeitet werden müssen – es handle sich hierbei um 600 zusätzliche Fälle fürs laufende Jahr und über einen längeren Zeitraum gesehen um 4000 zusätzliche Fälle, so Steil.


Insgesamt wurden 2009 rund 29.000 Arbeitnehmer steuerlich veranlagt. Während diese Zahl im Laufe der Jahre kontinuierlich abgenommen hat, nimmt die der Gewerbetreibenden, Selbstständigen und Freiberufler stetig zu: 14.000 Fälle aus dieser Personengruppe wurden im Vorjahr bearbeitet, hinzu kommen noch einige Tausend Steuererklärungen von GmbHs, GbRs und  anderen juristischen Personen.
In den kommenden Jahren soll im Finanzamt Verden neueste Technik den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Alte Personalcomputer wurden bereits an andere Nutzer der öffentlichen Verwaltung, z.B. Schulen, abgetreten und durch 152 aktuelle Rechner ersetzt. Seit Herbst 2009 besitzt das Amt einen Hochleistungs-Scanner (Foto): „Damit können etwa 85 Prozent der Steuererklärungen der 29.000 Arbeitnehmer elektronisch erfasst werden. Für einen reibungslosen Ablauf ist es wichtig, dass die Steuererklärungen sorgfältig nur in den vorgesehenen Feldern ausgefüllt werden“, erklärt Steil.


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