Ich kenn da einen…

Alla und Viktor Heiland geben Klavierunterricht auf höchstem Niveau

Verden (ab). Alla und Viktor Heiland sind Realisten. An der Musikhochschule Bremen haben beide Klavier und Musikpädagogik studiert. Für sie war es von Anfang an klar, dass sie nach dem Studium nicht nur künstlerisch tätig sein, sondern auch unterrichten werden. Seit einem Jahr gibt das junge Ehepaar Klavierunterricht in Verden.

„Von einer Million Hochschulabsolventen, die professionelle Pianisten werden wollen, wird einer tatsächlich seinen Lebensunterhalt damit verdienen“, sagt Alla Heiland. „Alle anderen spielen auch mal Konzerte, aber ihre eigentliche Arbeit ist der Unterricht. Und wir haben schon im Studium gemerkt, dass eine künstlerisch-pädagogische Ausbildung einem genau den richtigen Grundstock für die Arbeit mit Schülern gibt. Und man selbst lernt auch sehr viel für sein eigenes Spiel, seine künstlerische Tätigkeit.“

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„Ich könnte mir mal wieder einen feineren Bond vorstellen“

Sänger Tom Gaebel im ALLERdings-Interview / Am 29. September in der Stadthalle

Foto: Christoph Kassette

Verden (ab). Seine Stimme entdeckte Tom Gaebel eher durch Zufall, heute nennen seine Fans den 42-Jährigen Dr. Swing. Als Vertreter der alten Crooner-Schule gibt es für ihn nichts Besseres als Live-Musik – auch im Studio. Im Vorfeld des Abschluss-Konzertes der diesjährigen Jazz und Blues Tage haben wir mit dem Sänger über Bühnengefühle, Elite-Jazz und natürlich James Bond gesprochen.

Liegt dein Bond-Titelsong schon irgendwo in einer Schublade und wartet nur auf das Angebot aus Hollywood?
Seit vielen Jahren schreibe ich immer wieder Bond-inspirierte Songs, weil ich diesen Sound einfach so sehr liebe: Bombast, Pathos, hohe Trompeten und tiefe Posaunen – das ist einfach meine Welt!

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Der letzte Sattler Verdens

Willy Förster war in der Stifthofstraße ansässig

Verden (ahk). Mehr als 40 Jahre hielt Willy Förster die Tradition des Sattlerhandwerks in Verden aufrecht. Bis Juni 2011 betrieb der gelernte Sattler und Polsterer sein Fachgeschäft für Reitsportbedarf in der Stifthofstraße 9. In der dazugehörigen Werkstatt führte er auch Reparaturen an Sätteln und Zaumzeug durch. Obwohl Verden eine Reiterstadt ist, konnte er keinen Nachfolger finden. So starb mit seiner Geschäftsaufgabe das Sattlerhandwerk in Verden endgültig aus.

Die Sattlerei hat in Verden eine jahrhundertelange Geschichte. Es ist überliefert, dass 1647 in der Norderstadt vier Sattler ihren Beruf ausübten. In der Süderstadt dagegen, war dieser Beruf damals nicht vertreten. Doch bereits 1600 gab es den Sattler Hans Ude in Verden. Die Sattlerei war ein angesehenes Handwerk. Das sieht man auch daran, dass Ude 1626 einer der Senatoren der Stadt war. Sein Sohn Tönnies trat in die Fußstapfen seines Vaters. Er gehörte als Jurat am Dom, als Schüttenmeister und Bürgervorsteher ebenfalls zur Oberschicht der Stadt. Noch bis 1850 gab es Sattler Ude in Verden. Nach dieser Sattlerdynastie trägt das Haus in der Großen Straße 78 die Bezeichnung „Udenhaus“.

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Am vierten Wochenende im September wird gefeiert

Linteler Rübenmarkt lockt am 22. und 23. September mit buntem Programm

Kirchlinteln (ahk). Das vierte Wochenende im September ist in Kirchlinteln für den Rübenmarkt reserviert. Am 22. und 23. September 2017 heißt es schon zum 357. Mal „Prost Rübenmarkt!“ und die Kirchlinteler können sich auf zwei tolle Tage mit einem bunten Programm freuen.

Los geht es wie gewohnt zur Freude der Kinder am Freitagabend um 19 Uhr mit einem großen Laternenumzug. Begleitet werden die vielen Lichter vom Kirchlintelner Spielmannszug. Wenn die Kids kräftig das berühmte „Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne“ und die anderen schönen Laternelieder gesungen haben, erwartet sie auf dem Festplatz zur Belohnung eine Bockwurst. Dann wird der Rübenmarkt mit einem Fass Freibier von Bürgermeister Wolfgang Rodewald offiziell eröffnet. In der einzigartigen Atmosphäre unter den alten Eichen können sich die Besucher die kulinarischen Köstlichkeiten schmecken lassen, mit denen die vielen kleinen Buden locken. Da ist garantiert für jeden etwas dabei. Eine TOP 40 Band sorgt dafür, dass alle schnell in die richtige Rübenmarktstimmung kommen.

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Integration gibt den Ton an

In der Soundcompany ist Musik die Sprache, die jeder versteht

Verden (ahk). Musik verbindet und ist zugleich eine Sprache, die jeder versteht. In der evangelischen Gemeindemusikschule ConTakte in der Georgstraße hat Musikschulleiter Andreas de Vries das Musik- und Integrationsprojekt Soundcompany ins Leben gerufen. Hier werden gemeinsame Musikkurse für Geflüchtete und Einheimische angeboten. Unterstützt wird das Projekt vom Verein Verden Hilft e.V.

„Die Idee ist entstanden, weil es bei uns im Haus bereits die Flüchtlingsoase gibt“, erzählt Andreas de Vries. Als er sich gefragt habe, welche weiteren Schritte es zur Integration geben könne, nahm das Projekt Formen an. „Bei uns im Hause befindet sich ja auch die Musikschule, das heißt die Organisationsstruktur ist vorhanden“, so de Vries.

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Sie sind zurück!

In der Domschänke wird wieder geschlemmt und gefeiert

Verden (ab). Einfach mal die Tür aufmachen, Tische und Stühle raus stellen und dem Buschfunk vertrauen – für Frank und Nicolle Stauga und ihr Team war das Soft Opening der Domschänke ein voller Erfolg. Seit Mitte Juli dampfen im Verdener Traditionslokal wieder Kessel und Pfannen. Und der Gästestrom reißt nicht ab.

„Verden brauchte uns wieder“, sagt Frank Stauga, als er vor Eintreffen der ersten Mittagsgäste im kleinen, gemütlichen Innenhof seines Restaurant sitzt. „Und wir auch Verden.“ Sobald sich die Möglichkeit auftat, die Domschänke wieder mit Leben zu füllen, hat der Gastronom keinen Augenblick gezögert. Zehn Jahre hat er hier gekocht, bevor er zusammen mit einem Team aus vier Leuten nach Wildeshausen gegangen ist, um dort das Alte Amtshaus zu übernehmen, das er auch weiterhin betreibt. Den Traum von „seiner“ Domschänke hatte er nie aufgegeben und ihn sich nun erfüllt.

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Die Vintage-Gemeinschaft

„café von gestern“ lässt liebevoll die Vergangenheit aufleben

Kirchlinteln (ab). „Uns geht es gar nicht so sehr ums Servieren von Essen und Getränken oder ums verkaufen“, sagt Julia Blaschke. „Es geht um Gemeinschaft.“ Zusammen mit ihrer Cousine Nina Scheffelmeier und deren Freund Timo Tetzke organisiert sie seit 2015 das „café von gestern“ im Rahmen größerer Veranstaltungen in Kirchlinteln.

„Unsere Freunde packen alle unentgeltlich mit an“, so die beiden jungen Frauen mit dem Faible für alte Möbel und alles, was Vintage ist. Auch ihre Familien sammeln alte Möbel. Angefangen hat das „café von gestern“ mit einer Geburtstagsfeier in Julias Hamburger Wohnung. Das Motto der 50er Jahre kam so gut an, dass sie beschlossen, es bei „Kunst Kultur Kirchlinteln“ in einem etwas größeren Umfang zu veranstalten.

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Reihe: Fast vergessene Verdener Geschäfte

Carl Müller Eisenwaren befand sich über 100 Jahre in der Großen Straße

Verden (ahk). 134 Jahre, von 1842 bis 1976 war die Firma Carl Müller ein bedeutendes Handelsunternehmen in Verden. 1842 wurde die Firma von dem damals 26-jährigen Verdener Carl Hermann Heinrich Müller gegründet. Das Gemischtwarengeschäft befand sich in der Großen Straße 5 (heute Apotheke am Rathaus). Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich im Laufe von drei Generationen eine bedeutende Großhandlung mit zahlreichen Bedarfs- und Gebrauchsartikeln der Landwirtschaft, des Handwerks und des Haushalts. Die Firma Carl Müller war schließlich weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus bekannt.

Thomas Müller ist der Ur-Ur-Enkel des Firmengründers. Bei sich zu Hause hat er noch viele Unterlagen und Bilder, die von der Geschichte des erfolgreichen Unternehmens erzählen. Zu Spitzenzeiten waren dort rund 160 Mitarbeiter beschäftigt.

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Von kleinen Helden

Verdener Schauspielerin Claudia Rippe hat ein Kinderbuch veröffentlicht

Verden (ab). Tante werden kann jeder. Aber dem unbekannten neuen Menschlein ein Buch widmen – das ist schon etwas ganz besonderes. Die Geschichte über die kleinen Spørs, die auf den Dächern leben, ihre Moosfelder pflegen und Angst vor den Menschen haben, spukte schon länger in Claudia Rippes Kopf umher. Als ihr Bruder die frohe Kunde über die bevorstehende Ankunft des Nachwuchses verkündete, nahm die Idee Gestalt an und wurde nach 15 Monaten Arbeit zu „Wie Pilou ein Held wurde“ – einem einmaligen Geschenk nicht nur für den Neffen.

„Ich habe in Bern gespielt und dort haben die Häuser viele kleine Türmchen – wie Häuser auf den Dächern. Da könnten doch kleine Wesen leben, von denen wir nichts wissen, habe ich mir gedacht“ erzählt die Schauspielerin, die in Verden aufgewachsen ist, mittlerweile in Berlin lebt und zur Zeit in der alten Heimat für die Domfestspiele probt. „Eigentlich sollte mein Neffe das Buch zur Geburt bekommen, aber die Arbeit hat letztendlich ein klein wenig länger gedauert, so wurde es halt ein Halbjahresgeburtstagsgeschenk.“

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„Segeln ist wie Schach auf dem Wasser“

Yacht Club Langwedel fördert den Wassersport in der Region

Langwedel (ab). Ihr Revier ist die Weser im Bereich oberhalb des Intscheder Weserwehrs bis zur Weserbrücke in Hutbergen. Die 140 Mitglieder des Yacht Clubs Langwedel haben sich dem Segelsport verschrieben, vom 1. April bis zum 15. Oktober lassen sie täglich ihre Boote zu Wasser und trainieren für den großen Törn.

„Hier hilft jeder jedem“, sagt Heiko Kuhlmann, der 1. Vorsitzende des Vereins. 1999 mit 14 Mitgliedern als Interessensgemeinschaft gegründet, hat sich die Mitgliederzahl bis heute verzehnfacht. Segeln ist ein Familiending, neue Mitglieder treten meistens zu zweit bei. Kinder wachsen mit dem Sport auf, sind aber oft auch diejenigen, die ihre Eltern dafür begeistern – so zum Beispiel im Fall von Heiko Kuhlmann.

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